Worte zum Sonntag: "Den Zeitpunkt nicht verpassen"

Wussten Sie eigentlich, dass die Stadtkirche Jena eine Einzeigeruhr hat? (Foto: Eberhard Dürselen)
Viele schätzen das, wenn Geschäftspartner, Bekannte und Kinder pünktlich kommen. "Punkt acht" wurde abgemacht. Es ist ärgerlich, wenn der erwartete Besuch zu spät eintrifft. Den Deutschen wird ein besonderer Respekt vor der Uhr nachgesagt: "Fünf Minuten vor der Zeit ist der Deutschen Pünktlichkeit".

Doch auch in Italien, Frankreich und anderswo ist in der Regel klar: Busse und Bahnen warten nicht. Es kommt auf die Minute an! Und wie ist das sonst im Leben? Laufend gibt es Zeitpunkte, die es zu beachten und zu nutzen gilt. Verpasste Gelegenheiten kommen so nicht wieder. Verbummelte Begegnungen sind vorbei.

Ein Psalmdichter hat es so auf den Punkt gebracht: "Lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer. Er ist unser Gott und wir sind das Volk, das er beschützt, die Schafe, die er hütet. Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören würdet!" (Psalm 95,7).

Da hat einer Sorge, dass wir die Zeitpunkte mit Gott verpassen. Das entscheidende Wort heißt "heute". Dieser Tag heute, die Stunde jetzt, diesen Augenblick habe ich in der Hand. Jesus spricht leidend am Kreuz zu einem anderen, der hingerichtet wird: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein". In den letzten Momenten seines Lebens hatte er sich voller Vertrauen an Jesus gewandt. Was morgen wird, weiß so genau keiner. Die Erfahrungen des Lebens zeigen: Es gibt auch ein "zu spät!"

Gesegnete Zeit.
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