Worte zum Sonntag: "Der Johannistag weist uns auf Jesus"

Foto: Ronny Baumbach
Die Sonne steht hoch. Herrlich! Der Sommer ist da. Es ist Sommersonnenwende: Der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die Mittsommernacht wird seit Jahrtausenden gefeiert. Aus germanisch-keltischer Geschichte kommen Holzfeuer und Sonnenräder. Ein Tanz um das Feuer gehört mancherorts zur Johannisnacht. Oft geht eine Abendandacht in der Kirche oder im Freien voraus. Brauchtum und Christentum haben sich verbunden. Der Kalender notiert: 24. Juni ist Johannistag. Im Mittelpunkt steht Johannes der Täufer. Genau sechs Monate vor der Geburt von Jesus am 24. Dezember feiert man die Ankunft von Johannes. Beide Ereignisse bilden Punkte, um die sich das Jahr bewegt. Johannes wurde zum Wegweiser für Jesus.

Er hat ihn angekündigt und getauft, doch er war nur Vorläufer. Johannes hat über Jesus gesagt: "Denn er ist von Gott gesandt. Und spricht Gottes Worte... Und alle, die an den Sohn glauben, haben das ewige Leben" (Joh. 3,34.36 - Neues Leben). Johannes weist auf Jesus. Er nimmt sich zurück und erklärt: "Er muss immer größer werden, und ich immer geringer." So verbinden sich in einem Symbol der Kreis der Sonne und das Kreuz Christi als Hinweis auf das Licht Gottes und sein Kommen zu den Menschen.

Das Johanniskraut zeigt mit gelben Blüten die Farbe der Sonne. Ausgedrückte Blüten färben die Finger blutrot. Der Johannistag weist uns auf Jesus.

Gesegnete Zeit.
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