Worte zum Sonntag "Der Mond als Lampe für die Nacht"

(Foto: BürgerReporter Peter Blei)
Seit alter Zeit schauen Menschen zum Mond. Es gibt frühe Skizzen der Mondphasen. Neumond, Halbmond, Vollmond. Doch wir sehen immer die gleiche Seite des Erdbegleiters. Die Rückseite blieb bis in unsere Zeit verborgen. Erst Raumsonden zeigten das Hinterteil des Mondes.

Bahn und Masse lösen den Wechsel der Gezeiten aus. Einen direkten Einfluss auf unser Leben können Wissenschaftler kaum nachweisen. Manche schlafen bei Vollmond schlechter, sagen sie. Andere sehen mehr Unfälle. Vieles ist Glaube. Im alten Orient gab es Mondkulte. In Babylon war der Mond höchster Staatsgott. Und bis heute zeigen weltweit Staatsflaggen und religiöse Gebäude die Mondsichel. Im Islam wird nach dem Mondkalender gerechnet.

Der Gott der Bibel sieht das kritisch und erklärt: "Meine Seele ist Feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin‘s müde, sie zu tragen. Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut." (Jesaja 1,13b-15).

Die Bibel schmunzelt über vermeintliche Mondgötter. So heißt es doch im Schöpfungsbekenntnis, dass der Schöpfer Sonne und Mond wie Lampen an den Himmel gehängt hat. "Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde." (1. Mose 1,17). Der Mond als Lampe für die Nacht, mehr nicht.

Gesegnete Zeit.
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