Worte zum Sonntag "Der Sack zur Buße"

Das Fernsehen lieferte uns das bunte Karnevalstreiben bis ins Wohnzimmer. Höhepunkt waren die Umzüge am Rosenmontag und am Dienstag. Weniger Nachrichten und kaum Bildberichte gab es danach vom Aschermittwoch. Stört das dunkle Aschekreuz in unserer Spaßgesellschaft, wo alle Tage "tolles Treiben" herrscht? Wollen wir Gottes Urteil lieber ausblenden? Gott hatte Jona nach Ninive geschickt. Die Leute dort hatten so viel auf dem Kerbholz, dass er der Stadt den Untergang predigte.
"Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und ließen ein Fasten ausrufen und zogen alle, groß und klein, den Sack zur Buße an. Und als das vor den König von Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte sich in den Sack und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen in Ninive als Befehl des Königs und seiner Gewaltigen: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Rinder noch Schafe Nahrung zu sich nehmen, und man soll sie nicht weiden noch Wasser trinken lassen; und sie sollen sich in den Sack hüllen, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen mit Macht. Und ein jeder bekehre sich von seinem bösen Wege!" (Jona 3,5-8).
Hier ging es nicht um das schlichte Auslöschen aller Übertretungen der närrischen Tage. Ein ganzes Volk setzte sich todesbereit in die Asche und bekehrte sich zu Gott. Das war mehr. Und Gott war gnädig. Dafür steht das Kreuz.

Gesegnete Zeit.
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