Worte zum Sonntag: Die Kirche im Dorf lassen

Die Kirche ist in vielen Dörfern und Städten der Mittelpunkt im Ort. Das zeigt mein Navigationssystem. Ziel ist die Kirche, wenn keine Straße eingegeben wird.



Der Volksmund sagt: "Ja, man muss doch die Kirche im Dorf lassen!" Will sagen: Ein bestimmtes Maß an Ordnung muss bleiben. Nicht so weit abheben, dass die Bodenhaftung verschwindet. Bei neuen Ideen nicht den Rahmen und die Orientierung verlieren. Überhaupt meinen viele Einwohner: Die Kirche muss bleiben, buchstäblich als Bau. So gibt es auch jenseits der Kirchenmitgliedschaft vielerorts Bürgerinitiativen zum Erhalt der Bauwerke.

Die Kirche steht für den Haltpunkt, den Glauben und Gottvertrauen geben. Die Kirchen sind Weihnachten voll und beim Heimatfest, aber auch nach Schulmassakern, Massenunfällen oder jüngst nach einem Flugzeugabsturz. Da suchen Menschen Trost unterm Kreuz Jesu, sehnen sich nach festem Boden unter den Füßen in einem Gotteshaus. "Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht." (Psalm 36,10).

In Kirchen sind sonntags die Türen offen. Füllen Sie den Mittelpunkt mit Leben, herzlich willkommen!

Gesegnete Zeit.
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