Worte zum Sonntag: "Die Sache mit der Gütergemeinschaft"

Euro unter Druck - Eurokrise. (Foto: Markus Vogelbacher/pixelio.de)
Was ist gerecht, wenn es um Besitz geht? Wie viel muss jeder haben, um leben zu können? Fragen nach Gerechtigkeit bestimmen Gespräche und Gottesdienste. Zwischen Bankenkrach, Eurokrise und Kinderarmut geht es um Steuergerechtigkeit und Existenzminimum.

Manche verweisen gern auf die erste christliche Gemeinde in Jerusalem: "Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen." (Apg. 2,44-46).

Das hört sich gut an. Leider ist es nicht die Lösung. Dieser "Ur-Kommunismus" führte rasch zur Armut. Gleich am Anfang forderte er zwei Tote. Ein Ehepaar hatte nicht alles in den gemeinsamen Topf gegeben und schwindelte.

Wenn allen alles gehört, führt das zu Leichtsinn und Lüge. Der Apostel Paulus musste bald bei all seinen Reisen für diese Gemeinde Geld sammeln, um deren Überleben zu sichern. Dabei sollten die anderen Christen von ihrem Überfluss abgeben und selbst genug behalten, mahnte er. Das alles soll ohne Unwillen und Zwang geschehen, "denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb". (2. Kor. 9,7b).

Kluge Gedanken nach der bitteren Erfahrung der Ur-Christen.

Gesegnete Zeit.
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