Worte zum Sonntag: "Die Tür ist Zugang zum Leben"

(Foto: Gabriele Wetzel)
Die Tür ist dort, wo der Zimmermann ein Loch gelassen hat, sagt der Volksmund. Türen sind wichtig, denn sie schaffen Eingänge und Ausgänge. Türen können einladend geöffnet sein oder auch fest verriegelt und verschlossen.

Jesus spricht mit seinen Freunden und erklärt ihnen: "Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden." (Johannes 10,9).

Das ist ein Spruch, der in der Welt der orientalischen Schafhirten sofort verstanden wurde. In den Weiten der Wüsten war es wichtig, Wasser und Weiden zu finden. Zum Schutz vor den Gefahren der Nacht gab es für die Tiere einen schlichten Pferch aus Steinen und Dornen mit einer Lücke. Diese Öffnung schloss der Hirte mit seinem Körper. Er selbst war die Tür. Jesus will uns sagen: Ich bin die Tür zum Schutzraum. Ich bin weit offen für alle, die Sicherheit suchen, denn ich stehe zwischen ihnen und den Gefahren.

Jesus will uns sagen: Ich bin zugleich der Zugang zum Leben. Ich kenne den Weg zu den Oasen in den Wüsten der Welt. Bleibt eine Anmerkung: Jesus fällt nicht mit der Tür ins Haus. Er überrumpelt uns nicht und kommt nicht mit Gewalt in unser Leben. Er lädt freundlich ein und lässt jeden ein. In einem Gemeindelied unserer Tage heißt es: Da ist keiner zu gut oder schlecht, keiner zu arm oder reich. Es ist niemand zu groß und niemand zu klein.

Gesegnete Zeit.
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