Worte zum Sonntag: "Die Zeit ist eine Gabe Gottes"

Ein neues Jahr hat angefangen, ein neuer Abschnitt im langen Strom der Zeit. Wir brauchen solche überschaubaren Zeiträume. Sie helfen uns, damit wir unser Leben immer wieder neu ordnen können. Ein Jahresende erlaubt uns einen Blick zurück. Der Jahresanfang gibt uns die Chance vorauszublicken. Wir brauchen diesen Blick nach vorn, auch wenn später beim Rückblick zu erkennen sein wird: Nicht alles kam zustande.

Und überhaupt: Die Zeit. Wir können sie füllen, aber nicht machen. Wir können sie nutzen, aber nicht kaufen. Wir können sie vergeuden, aber nicht zurückholen. Die Zeit ist eine Gabe, ein Geschenk Gottes. Da ist die Zeit, in der wir geboren werden und es ist die Zeitspanne unseres Lebens. Alle Zeit kommt aus Gottes Hand.

Die alten Griechen nannten die dahinfließende Zeit "chronos". Und noch heute bestimmen wir die Zeit mit unserer Uhr, mit einem "Chronometer". Die Griechen hatten zudem noch den Begriff "kairos", den Zeitpunkt inmitten all der verrinnenden Zeit. Es gibt jene einmaligen Momente, jene Weichenstellungen, die unsere Lebensführung entscheiden. Und gerade, wenn etwas schief läuft, dürfen wir im Gottvertrauen leben. Darum wurde es Weihnachten für unsere Welt. Jesus Christus trägt uns in den Hochzeiten des Lebens und allen Tiefen. Er hat uns versprochen: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,20b).

Gesegnete Zeit.
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