Worte zum Sonntag: "Du bist hier gut bekannt"

Im Ablauf des Jahres hat jeder von uns Tage mit besonderer Bedeutung. In vielen Familien wird der Namenstag hoch gehalten. Er verbindet den eigenen Namen mit der Erinnerung an einen Heiligen aus der Kirchengeschichte.
Gerade in den ersten Jahrhunderten der Kirche wurden Christen, die als Märtyrer gestorben waren, anderen Gläubigen als Vorbild vor Augen gestellt. Ihre Treue und ihr Glaube sollten anderen eine Hilfe sein. Der Namenstag war meist der Todestag dieser Glaubenszeugen. Kamen Menschen neu zur Kirche und wurden durch die Taufe Mitglied, legten sie oft ihren alten heidnischen Namen ab. Sie wählten einen neuen Namen aus der Bibel oder der Namensliste aller Heiligen. Der Namenstag wurde fortan als der Geburtstag des neuen Lebens im Glauben geachtet und gefeiert.
Jesus sagt seinen Freunden: "Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind." (Lukas 10,20). Der Glaube an Jesus Christus verbindet seinen Namen mit unserem Namen. Es ist schön und tut gut, wenn wir mit unserem Namen in einem Restaurant oder Hotel, in der Firma oder der Kirche begrüßt werden. Das zeigt: Du bist hier nicht nur eine Nummer Namenlos. Du bist hier gut bekannt. Gott kennt uns persönlich. So ist das Bibelwort des Propheten Jesaja für viele ein wertvoller Mutmacher: "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!"

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