Worte zum Sonntag "Einmal von Gott neu beflügeln lassen"

(Foto: BürgerReporter Peter Blei)
Manchmal sind es kleine Meldungen, die große Wunder berichten. Ein Vogel fliegt ohne Tankstopp fast 12 000 Kilometer. Wissenschaftler hatten eine Pfuhlschnepfe mit einem Minisender ausgerüstet und diesen Rekord nachgewiesen: Von Alaska bis Neuseeland um den halben Globus in neun Tagen ohne Essen und Trinken, ohne Ruhepause und Zwischenlandung.

Der Vogel kam nach dieser Weltreise wie tausende seiner Mitflieger ohne Landkarte und Fluglotsen an das richtige Ziel. Kraniche, Störche, Schwalben und andere Zugvögel sind jetzt Richtung Süden unterwegs, um in Afrika zu überwintern. Das sind Wunder in Gottes Schöpfung, die mich zum Staunen bringen.

"Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen, der den Himmel mit Wolken bedeckt und Regen gibt auf Erden; der Gras auf den Bergen wachsen lässt, der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die zu ihm rufen." (Psalm 147,7-9).

Der Vogelflug, der Regenbogen, die Jahreszeiten und das Leben überhaupt sind Wunder der gesamten Schöpfung und lassen einen großen Schöpfer erkennen. An Tagen, an denen uns Missgeschicke und persönliche Probleme nach unten ziehen, hilft gelegentlich der Blick nach oben. Liederdichter Paul Gerhardt bekennt: "Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann." Lassen wir uns neu von Gott beflügeln.

Gesegnete Zeit.
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