Worte zum Sonntag: "Ernsthaft fasten und fröhlich verzichten"

Foto: BürgerReporterin Nicole Schütz
Winterspeck wächst zur kalten Jahreszeit auf unseren Hüften. Ursprünglich als Energiereserve gedacht, ist er heute ein Problem. Die äußeren Lebensumstände passen nicht mehr zur inneren Jahresuhr. Mit der schweren Feldarbeit im Frühling gingen früher die Pfunde verloren. In unserer Zeit müssen Diäten helfen und der Schlankheit dienen. So ist das Fasten wieder Mode geworden.

Die christliche Tradition kennt das Fasten in den Wochen vor Ostern. Als Zeichen innerer Einstellung auf den leidenden Christus wird gefastet und gebetet. Mit dem Aschermittwoch begann die Besinnung auf den Leidensweg des Herrn, der seinen Freunden gesagt hatte: "Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn." (Lukas 18,31).

Es ist der Weg zum Tod am Kreuz. Mit seinem Leiden und Sterben bringt Christus den Menschen die Erlösung vom Bösen. Dramatisch heißt es in der Bibel: "Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3,8).

So gesehen ist das Fasten eine ernsthafte Angelegenheit. Es dient weniger dem Gewichtsverlust als vielmehr dem Glaubensgewinn. Und doch: Fasten ist ein fröhlicher Verzicht. Gemüse statt Fleisch, Obst statt Schokolade, Bibel statt Fernsehen. Zeit für Gott. Wagen Sie neue Wege und freuen Sie sich auf Ostern.

Gesegnete Zeit.
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