Worte zum Sonntag: "Freimütig den Glauben leben"

(Foto: R. K. by Janusz/pixelio.de)
Mut heißt, dass wir bis an die Grenze gehen oder noch einen Schritt weiter. Ein Sprung mit dem Fallschirm. Ein Marathonlauf. Ein offenes Wort. In Freimut zu reden, selbst wenn das nicht so gern gehört wird.

Früher war es oft mit Gefängnis verbunden, wenn jemand denen da oben die Meinung sagte. Damals legten sich Schriftsteller den Zunamen "Freimuth" oder "Freymut" zu. Offene Rede war gefährlich. Und heute? Jeder urteile selbst.

Zu Jesu Zeiten gehörte Mut dazu, den Glauben offen zu bekennen und sich als dessen Freund zu erklären. Die Apostel standen vor Gericht und sprachen von Jesus Christus: "In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden." Die Hörer staunten: "Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren." Sie waren Fischer vom See Genezareth, in der Tat Leute vom Lande, aber mit dem Mut zum Bekenntnis.

Heute werden weltweit Millionen Christen verfolgt, weil sie freimütig ihren Glauben leben. Vor zweihundert Jahren entstand das Pfingstlied "Komm du Geist der Wahrheit" mit den Zeilen: "Es gilt ein frei Geständnis in dieser unsrer Zeit, ein offenes Bekenntnis bei allem Widerstreit, trotz aller Feinde Toben, trotz allem Heidentum zu preisen und zu loben das Evangelium."

Gesegnete Zeit.
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