Worte zum Sonntag: "Friedensinseln mitten im Völkerkampf"

(Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)
Die Welt ist aus den Fugen. Von Algerien bis Afghanistan brennen Staaten. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Rings um den Globus zeigt sich nicht bekannter Terror. Angst macht sich breit. Sportveranstaltungen werden militärisch gesichert.

Die Bibel prägt das Bild vom "Völkermeer": "Ein Brausen vieler Völker, wie das Meer brausen sie, und ein Getümmel mächtiger Nationen, wie große Wasser tosen sie." (Jesaja 17,12).

Für die Menschen der Bibel war die Wüste der vertraute Lebensraum. Aber am Ende der Wüste schäumte das Meer. Welle um Welle kam es aus der Ferne wie ein Tier und fraß sich ins Land. Das Meer wurde zum Begriff für Chaos und Untergang. Mit ihren endlosen Kämpfen bringen die Völker immer wieder neu Not und Tod, bis heute. Und so setzen Menschen andererseits ihre Hoffnung auf Gottes Macht und Hilfe. Im Lobgesang der Maria heißt es: "Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern, die Reichen lässt er leer ausgehen:" (Lukas 1,52).

Im Gottvertrauen wachsen Friedensinseln mitten im Völkerkampf. Jesus verkörpert diesen Frieden Gottes. Doch bis zur Stunde tobt das Völkermeer und verschlingt Leben. Weltweiter Friede leuchtet am Ende der Zeiten auf. Von der neuen Welt heißt es schlicht: "Und das Meer ist nicht mehr da." (Offenbarung 21,1). Dann soll es nur lebendiges Wasser geben.

Gesegnete Zeit.
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Joachim Kerst aus Erfurt | 18.07.2016 | 09:57  
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