Worte zum Sonntag: "Für jeden von uns ist die Tür weit offen"

Für jeden von uns ist die Tür weit offen. (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)
Es ist eine Geschichte aus dem Leben und ein Bild der Güte Gottes. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Rembrandt hat den Moment der Heimkehr in einem großartigen Gemälde dargestellt. Der Sohn kniet in Lumpen gehüllt mit zerschlissenen Schuhen vor seinem Vater. Und der steht nach vorn gebeugt voller Zuneigung und legt seine Hände groß und weich auf den Sohn. Es sind Vater- und Mutterhände zugleich: Willkommen daheim!

Ein Mensch hat zwei Söhne. Der Jüngere lässt sich das Erbe auszahlen und zieht in die Welt. Dort landet er schließlich bei den Schweinen. Mittellos, haltlos, hoffnungslos besinnt er sich auf das Leben beim Vater. Er will zurück, gleich was ihn da erwartet. Ein Wunder: Da wartet lange schon der Vater. "Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden." (Lukas 15,20+24).

Augustinus hat das mit dem Blick auf sein Leben so gesagt: "Du hast uns zu dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir." Er hatte als junger Mann auf der Suche nach Sinn und Halt allerhand erlebt. Am Ende fand er im Glauben zu Gott. Er sah es als Heimkehr. Auch für jeden von uns ist die Tür weit offen, für ganz "Solide" und gestrandete "Soliederliche".

Gesegnete Zeit.
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