Worte zum Sonntag: "Herbstzeit ist Erntezeit"

Der Herbst ist da. (Foto: Marcel Krawetzke)
Die Amseln verfrühstücken in Scharen die Früchte auf dem Vogelbeerbaum vorm Haus. Das ist jeden Morgen ein fröhliches Treiben. Die knallroten Dolden an diesem Baum verkünden jedes Jahr, dass der Herbst vor der Tür steht. Der Sommer ist zu Ende, wobei die nächsten Wochen noch warme Tage bringen können.


Bis zum Ende aller Zeiten bleiben Frost und Hitze, Saat und Ernte, sagt uns die Bibel. Alles in der Natur geht den gewohnten Gang. Wir haben den Kalender danach geordnet. "Warum muss ein Tag heiliger sein als der andre, obwohl doch alle Tage im Jahre gleichermaßen von der Sonne herkommen? Die Weisheit des Herrn hat sie so unterschieden, und er hat die Zeiten des Jahres und die Feiertage so geordnet: Er hat einige ausgezeichnet und geheiligt, und andere hat er in die Reihe der übrigen Tage gestellt." (Sirach 33,7-9).

Der Lehrer Sirach staunt über die Zeitordnung. Der Herbstbeginn ist kein Feiertag im Festkalender, aber ein wichtiger Punkt für die Astronomen. Und: Herbstzeit ist Erntezeit, nicht nur für die Amseln vorm Haus. In den Gärten leuchten Äpfel und Kürbisse. Auch in unserem Leben gibt es den Herbst, da sich Jahre und Jahrzehnte zum Ende neigen. Was ist geworden und gewachsen? Was wird fruchtlos bleiben? Alle Gefühle und Gedanken können wir im Gebet mit Gott besprechen und entdecken: Jeder Tag ist ein Geschenk, gerade im Herbst.

Gesegnete Zeit.
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