Worte zum Sonntag: "Jesus geht vor uns auf dem Weg"

Ein Weg von zwei Stunden zu Fuß soll es gewesen sein, der Weg von Jerusalem nach Emmaus. Zwei Männer sind unterwegs. Es ist später Nachmittag, als ein Fremder zu ihnen stößt. Er stellt Fragen, wie sie nur ein Fremder haben kann. Beide schauen erstaunt: Weiß er nicht, was geschah? Hat er nichts von Jesus gehört, von der Kreuzigung und dem leeren Grab? Der Fremde hat wohl wirklich keine Ahnung von den Ereignissen. Vielmehr spricht er von den alten Propheten. Die beiden aber verstehen nichts. Schließlich will sich der Fremde verabschieden.

Doch "sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach‘s und gab‘s ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihn." (Lukas 24,29-31). Die beiden "Emmaus-Jünger" hatten gar nicht bemerkt, dass Jesus als der Auferstandene schon die ganze Zeit mit ihnen gegangen war.

Jesus kommt selten mit Pauken und Trompeten in unser Leben. Er begleitet uns dennoch. Noch mehr: Er ruft uns in die Nachfolge. Das heißt, er geht vor uns auf dem Weg. Nicht immer räumt er alle Steine weg. Aber er ist schon da, wo wir hingehen. Und sogar die letzte Strecke des Lebens ist er vor uns gegangen und hat so den Tod überwunden und lädt zum Leben ein.

Gesegnete Zeit.
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