Worte zum Sonntag: "Jesus ruft zum Frieden unter Völkern

(Foto: Bernd Kaspar/pixelio.de)
Es ist Volkstrauertag. Das deutsche Volk trauert um die Toten der Weltkriege. Wir gedenken der Opfer der national-sozialistischen und der real-sozialistischen Zwangsherrschaft. Wir denken an die Kriegsgefangenen, die nicht überlebt haben. Ich denke an Großmutter aus Ostpreußen und die Millionen Frauen, die vergewaltigt wurden.

Ich habe Simcha Goldner vor Augen, den ich in Israel traf. Er hatte mehrere Vernichtungslager überlebt, seine Familie nicht. Der Volkstrauertag ist Erinnerung und Mahnung zugleich. Wir denken auch an die Toten der heutigen Kriege in Afrika und in Afghanistan, unabhängig von der Frage, ob unser Land am Hindukusch verteidigt werden muss. Und dann denken wir an die Opfer jedweden Terrors.

"Was murren denn die Leute im Leben? Ein jeder murre wider seine Sünde! Lasst uns erforschen und prüfen unsern Wandel und uns zum Herrn bekehren! Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel!" (Klgl 3,39-41). Wir sind oft schnell dabei, angesichts von Tränen und Trauer Gott schuldig zu sprechen: Wie kann er das zulassen? Fragen wir anders: Wie können wir das zulassen? Ja, wie können wir das tun? Jesus ruft uns zum Frieden, zu einem Frieden nach Vergebung und Versöhnung in den Familien und unter den Völkern. So können wir gerade am Volkstrauertag unsere Hände nach Gott ausstrecken und Neuanfänge wagen.

Gesegnete Zeit.
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