Worte zum Sonntag: "Jesus sucht Menschen, die wenig gelten"

(Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de)
Am Sonntag vor acht Tagen kramte ich wieder einmal meine Briefmarken-Sammlung aus der Jugendzeit hervor. Dicke Alben mit schönen Marken. Der Geldwert wird sich in Grenzen halten. Meine Marken sind kein Reichtum, aber ein Schatz. Hübsche Motive sind es: Blumen, Vögel, Städtebilder. Da sind Briefmarken in Erinnerung an die erste Mondladung 1969, Gedenkmarken mit Köpfen von Künstlern und Politikern, Dreiecks-Marken aus afrikanischen Staaten, Marken aus dem Vatikan, Motive mit Sonderstempeln - eine bunte Sammlung.

Mir kommt in den Sinn, dass Jesus auch ein Sammler ist. Jesus sammelt Menschen. Er sucht in der ganzen Welt, will jeden von uns haben. Briefmarken können sich nicht wehren, wenn der Sammler zugreift. Menschen schon. Wir können den Ruf zum Glauben überhören. Wir können uns Jesus entziehen. Dann geht er leer aus und wir fehlen in seiner Sammlung. Er will alle Menschen suchen, finden und retten. "Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist." (Lukas19,10). Jesus selbst ruft und lädt uns ein: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." (Matthäus 11,28).

Beschädigte Marken habe ich immer aussortiert, die sind nichts wert. Jesus sammelt ganz anders. Er sucht besonders aufmerksam Menschen, die in der Welt wenig gelten. Eine gute Nachricht.

Gesegnete Zeit.
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