Worte zum Sonntag: "Keiner sieht mich!"

Wenn es kälter ist, dann greifen wir zur warmen Decke. Kinder ziehen sich gern die Decke über den Kopf und spielen: Keiner sieht mich! Einige Tage sind so beschaffen, dass auch Erwachsene unter einer Decke verschwinden wollen, um sich vor der Welt zu verkriechen.
Unbequeme Fragen und Probleme bleiben draußen. Manche verstecken sich so auch vor einem Gott, der ihnen als übermächtiger Herrscher und unnachsichtiger Rächer anerzogen oder gepredigt worden ist. Die Bibel macht uns mit einem Gott bekannt, der uns helfen will. Er ist für uns, nicht gegen uns. Um das zu erkennen, brauchen wir freie Sicht ohne die Decke vor den Augen: "Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind. Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat‘s gesagt." (Jesaja 25,7-8). In Jesus Christus begegnet uns Gottes gnädige Zuwendung.
Da ist einer, der die Decke unserer Sorgen und Ängste abnehmen will und unsere Tränen abwischen wird. Weil er dem Tod die Macht genommen hat, können wir neu durchatmen. Auf Dauer wird es mit dem Kopf unter der Decke stickig und eng. Entdecken Sie die neue Freiheit und ziehen Sie die wärmende Decke nur bis zum Kinn. Das genügt an kalten Tagen.

Gesegnete Zeit.
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