Worte zum Sonntag: "Lebenszeichen vom Todesstreifen"

Eine alte Tradition begeistert neu: Pilgern. Nicht nur tiefreligiöse Menschen machen sich auf den Weg. Es sind nicht selten Zeitgenossen, die auf der Suche nach Sinn und Werten aus dem Getriebe des Alltags aussteigen wollen. Andere gehen gemeinsam auf eine Wallfahrt, um Heilige zu ehren oder an Wunder zu erinnern.

In diesen Wochen erinnern Zeitzeugen und Berichte an das Wunder der Freiheit und Einheit Deutschlands, das mit Gebeten und Kerzen begann. Dankbar erinnern und versöhnen will auch eine Gebetswanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Seit dem 3. Oktober sind zwei Pilgergruppen unterwegs, die bis zum 9. November Lebenszeichen auf dem Todesstreifen setzen wollen. Mit Gebeten, Gedenkminuten und Gottesdiensten erinnern sie an die friedlichen Veränderungen, die vor 25 Jahren begannen. Die Gruppen starteten gleichzeitig im Süden in Posseck und im Norden in Schlutup. Die Schirmherrschaft für diesen ökumenischen Pilgerweg teilen sich jeweils für ihren Landesbereich die Ministerpräsidenten aus Ost und West.

Täglich werden Berichte auf der Homepage www.3-oktober.de veröffentlicht. Dort sind die genaue Route und einzelne Stationen notiert, damit sich auch Tagespilger orientieren und noch mitmachen können. Aktuell bleibt die gemeinsame Bitte, die schon damals viele vereinte: „Gott sei uns gnädig und segne uns!“ (Psalm 67,2a).

Gesegnete Zeit.
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