Worte zum Sonntag: "Mächtiges Meer"

In den Urlaubswochen zieht es viele Menschen ans Meer. Das Spiel der Wellen, das Schäumen der Gischt und die Kraft der Brandung haben einen besonderen Reiz. Ein Sonnenuntergang über dem Meer nimmt uns immer neu gefangen. Es ist so schön am Meer. Wir genießen die Stimmung, die salzige Luft, die angenehme Brise.

Doch das Meer hat auch andere Seiten. Ungestüme Wellenberge versenken selbst stabile Schiffe. Haushohe Riesenwogen verwüsten ganze Landstriche. Gefährliche Strömungen fordern jedes Jahr Menschenopfer. Diese dunkle Seite des Meeres hat der Psalmdichter vor Augen und noch mehr: Er sieht das brausende und aufgewühlte Völkermeer mit Kriegen und Katastrophen.

"Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe. Dein Wort ist wahrhaftig und gewiss." (Psalm 93,4-5).

Der Gott der Bibel ist nicht nur der Herr der Ozeane und Seen. Er behält den Überblick auch über das Meer der Menschen. Er ist allmächtig. Oft stellt sich die Frage: Warum greift Gott nicht schneller ein und rettet vor dem Untergang? Doch Gott ist nicht immer der Sofort-Reparaturdienst der von uns verschuldeten Nöte. Und dennoch: Weil Gott größer als unsere Probleme ist, kann er helfen. Das erzählen Menschen von biblischen Zeiten an bis in unsere Tage. Gott verliert die weltweiten Krisen und die persönlichen Sorgen nicht aus dem Blick.

Gesegnete Zeit.
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