Worte zum Sonntag: "Majestätische Berge"

(Foto: Sandro Almir Immanuel / pixelio.de)
Dieser sonnige Tag in den Alpen lädt zum Wandern und Wundern ein. Fernblick. Die Alpenwelt ist eine besondere Landschaft mit weiten Tälern und steilen Bergwänden. Schneebedeckt ragen die Felsmassive in den Himmel und verschwinden in den Wolken. Haben die Berge nicht etwas Überirdisches?

Ihre Gipfel sind fern und erscheinen geheimnisvoll. Von da oben kommen Blitz und Donner. Dort wohnen Stürme und Unwetter. Kein Wunder, dass die Menschen seit alter Zeit hoch in den Bergen den Ort der Götter vermuteten: Hoch über unserer Lebenswelt und unerreichbar fern über uns thronend.

Der Dichter vom Psalm 121 bekennt: "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat." Hilfe suchend schaut er nach oben in die Berge, wo Gott wohnt. Doch der Gott der Bibel ist nicht eine ferne Macht in den Wolken. Er ist nicht der Gott über den Wolken. Er wird helfen. Er ist zugleich ein Gott, der zu den Menschen kommt. So heißt es in den Psalmen: "Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben." Psalm 34,19.

Dieser Gott ist oben auf den Bergen und im Himmel und unten bei den Menschen. Er ist der Macher und der Herr der Schöpfung. Er ist der Retter und Heiland der Geschöpfe. Gerade in den Niederungen des Lebens ist er uns besonders nahe.

Gesegnete Zeit.
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