Worte zum Sonntag: "Markierte Wege vermeiden Leichtsinn"

(Foto: Christian Schielauske)
Junge Leute haben sie manchmal nicht so gern. Ältere Menschen sind dankbar, wenn es Geländer gibt. Manchmal genügt eine Abspannung mit Seilen und wir fühlen uns besser. Da werden Grenzen gesetzt oder Gefahren markiert.

Wandervereine leisten Spaziergängern einen großen Dienst. Vom Allgäu bis ins Erzgebirge, vom Thüringer Wald bis zur Holsteinischen Schweiz sind viele Wanderwege an schwierigen Stellen mit Geländer versehen. Klar ist auch: Hier hat jemand den genauen Weg festgelegt, gewissermaßen den Gang geordnet. Die Ansicht liegt nahe: Da wird man gegängelt. Und das sehen viele negativ.

Im Blick auf den Weg des Glaubens können uns gleichfalls verschiedene Gedanken kommen. Nicht nur Jugendliche wollen gern den Weg jenseits vom Geländer fortsetzen, der Klippe mutig näherkommen. Doch Leichtsinn kann leicht das Leben kosten. Ein junger Mann bekennt uns seine Erfahrungen: "Ich bin klüger als die Alten; denn ich halte mich an deine Befehle. Ich verwehre meinem Fuß alle bösen Wege, damit ich dein Wort halte. Ich weiche nicht von deinen Ordnungen; denn du lehrest mich." (Psalm 119, 100-102).

Gewiss: Gottes Gebote sind genaue Wegmarkierungen und wirken wie Geländer. Doch es sind gute Wege durch das Leben und zuverlässige Befestigungen. In den Bergen und an der Steilküste freue ich mich über gebahnte Wege und feste Geländer.

Gesegnete Zeit.
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