Worte zum Sonntag: Pfingsten ist der Beginn der Kirche

Pfingsten ist der Beginn der weltweiten Kirche. (Foto: Rike / pixelio.de)

Die Geschichte mit Jesus schien den Endpunkt erreicht zu haben. Seine Freunde sprachen von einer geheimnisvollen Toten- Auferweckung. Manche hatten den Auferstandenen gesehen. Aber was soll ein normaler Mensch davon halten?

Und dann plötzlich das: Kein Schlusspunkt, sondern ein Doppelpunkt. Das Pfingstfest setzt einen neuen Anfang. Nach dem Doppelpunkt geht es erst richtig los. Pfingsten ist der Beginn der weltweiten Kirche.

Petrus spricht in Jerusalem zu Menschen, die aus dem ganzen Mittelmeerraum zum jüdischen Wochenfest gepilgert waren: "Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen. Da er nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und empfangen hat den verheißenen heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr hier seht und hört." (Apostelgeschichte 2,32- 33). Ein Wunder geschieht: Die Hörer verstehen diese Predigt, obwohl sie eigentlich verschiedene Sprachen sprechen.

Und noch ein Wunder: Die Menschen glauben. Dieser Glaube ist möglich, weil Gottes Kraft die Menschen bewegt, sie mit einem neuen Geist beflügelt. Christen feiern Pfingsten, weil sie dankbar und fröhlich aus dieser Kraft Gottes leben und ihren Alltag gestalten.

Wir alle brauchen diesen neuen Geist der Nächstenliebe und der Hoffnung. Bitten wir um den Geist, der Menschen verbindet und weltverändernde Kräfte freisetzt.

Frohe Pfingsten.
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