Worte zum Sonntag: "Schneeweiß und sündenfrei"

Jede Schneeflocke ist ein Original, heißt es. Wasser, Kälte und ein Kristallisationskern sind die Zutaten. Der erste Schnee ist in jedem Winter für viele eine freudige Überraschung, beendet er doch oft nasskaltes Schmuddelwetter. Für Kinder ist das wie ein Wunder, wenn es schneit. Eine weiße Decke legt sich still auf die Landschaft. Wälder und Wiesen, Hecken und Häuser sehen über Nacht anders aus. Alles hat ein neues Gesicht erhalten. Selbst Misthaufen und Müllberge schauen umhüllt von frischem Weiß ganz nett in die Welt.
Der Winter ist die Zeit großer Wandlungen. Nach einer Verwandlung sehnt sich David, der mit großer Schuld beladene König in Jerusalem. Er war in einem Sumpf von Ehebruch, Lügen und einem Mordauftrag versunken. Er wendet sich an Gott: "Wasche mich, dass ich schneeweiß werde. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist." (aus Psalm 51).
David will nicht einfach nur schnell eine weiße Weste, damit er wieder leuchten kann. Er wünscht sich einen neuen Anfang, er bittet um ein heilsames Eingreifen Gottes. Das ist die gute Nachricht bis zur Stunde: Unsere Schuld können wir vor Gott bekennen und auspacken. Er wird sie auswaschen und ausräumen. Sein Geist kann uns verändern. So wird es in unserer Welt heller - weiß und klar wie nach frischem Schnee.

Gesegnete Zeit.
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