Worte zum Sonntag: Sehnsucht nach lebendigem Wasser

Foto: Eberhard Dürselen

Plötzlich kam der Sahara-Sommer. Die Sonne brachte uns heiße Tage und laue Nächte. An solchen Tagen haben Menschen das Verlangen nach prickelndem Wasser. Herrlich, wenn der kalte Schauer aus der Dusche kommt. Wunderbar, wenn kühles Nass in die Kehle rinnt. Menschen haben Durst. Und das Schönste ist, den Durst zu löschen.

Auch nach den Hitzetagen bleibt bei vielen der Durst, die Sehnsucht nach lebendigem Wasser, nach dem Leben. Jesus sagt: "Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst." (Offenbarung 21,6). Das ist eine gute Nachricht. Jesus verschenkt Wasser an Menschen, die durstig nach Leben sind. Wasser ist kostbar und kostet Geld. Die Menschen im Orient wissen das seit Urzeiten. Wer dort Wasser verschenkt, ist verrückt oder unermesslich reich. Darf ich das sagen? Jesus ist beides: So reich, dass er Wasser verschenken kann und so verliebt in uns Menschen, dass manche fragen: Ist das nicht verrückt? Der Himmel kommt auf die Erde, um zu helfen und zu heilen. Jesus ist auf der Seite aller, die Durst haben.

"Wer von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten” (Johannes 4,14), erklärt er der Frau am Jakobsbrunnen, die wegen ihrer Männergeschichten verachtet war. Der Glaube an Jesus bringt Vergebung, ein neues Leben und frisches Wasser für die Durststrecken des Alltags.

Gesegnete Zeit.
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