Worte zum Sonntag: "Sieben als Vollkommenheit und Harmonie"

(Foto: Ulrich E.K. Schmidt/pixelio.de)
Wer seine Siebensachen gepackt hat, kann getrost verreisen. Denn da wurde nichts vergessen. Das Altertum zählte sieben Weltwunder. Wir sprechen von den sieben Weltmeeren.

Wer erinnert sich nicht? Schneewittchen wohnte hinter sieben Bergen bei den sieben Zwergen. Das tapfere Schneiderlein stickte sich auf die Weste: "Sieben auf einen Streich." Im Mittelalter galt die Sieben als Zahl der Vollkommenheit. Sie verbindet den Himmel und die Erde, den dreieinigen Gott und die vier Windrichtungen der Erde, das Dreieck und das Viereck. Zahlen in der Bibel sind selten Zufall. Die Geheimnisse wollen wir lüften.

Die jüdische Tradition sieht in der Sieben eine Zahl der Harmonie und eines vollständigen Ganzen. Die "Menora", der siebenarmige Leuchter, erinnert an den Lebensbaum und steht auch für die sieben Tage einer Woche. Der siebente Tag "Shabbat" ist ein heiliger Tag, ein Tag der Ruhe ohne Arbeit.

Christen zählen die sieben Worte Jesu am Kreuz. Eines heißt: "Es ist vollbracht." (Johannes 19, 30). Das ist ein Wort des Lebens in der Stunde des Sterbens. Jesus überwindet Sünde und Tod durch sein Opfer. Wer das im Glauben annimmt, erlangt vollkommene Vergebung und kann auch dem Mitmenschen vergeben: "Wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben." (Lukas 17,4).

Gesegnete Zeit.
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