Worte zum Sonntag: "Steuern"

Immer pünktlich die Steuererklärung machen. (Foto: Tim Reckmann / pixelio.de)
Wer zahlt schon gern Steuern? Im Durchschnitt werden Arbeitnehmer noch bis Mitte Juli nur für Steuern und Abgaben ackern. Mit Steuerfragen musste sich auch Jesus befassen. Dabei ging es aber mehr um eine Fangfrage als um eine echte Beratung. Man wollte ihn bloß stellen und eigentlich würde jede Antwort falsch sein.

„Was meinst du: Ist's recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“ (Matthäus 22, 17-21).

Eine verzwickte Lage. Hätte Jesus einfach „nein“ gesagt, wäre er gegen den Kaiser in Rom. Mit einem „Ja“ hätte er gegen das Volk gestanden, das die Steuer verweigerte. Jesus antwortet überraschend. Gebt dem Kaiser dessen Münzen! Aber gebt euch in Gottes Hand! Jeder Mensch ist doch ein Ebenbild Gottes, ein einzigartiges Geschöpf. Jesus sagt: Ihr gehört Gott, lebt nach dessen Geboten und gebt ihm die Ehre. Das ist es: Wir tragen Gottes Prägung in uns. Die soll sichtbar werden. Und auch das ist möglich: Wir können uns von Gott im Glauben neu prägen lassen. Danach erst folgt die pünktliche Steuererklärung.



Gesegnete Zeit.
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