Worte zum Sonntag: Taten sind gefragt

Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Christus wird sagen: Was einem anderen Menschen getan wurde, das habt ihr mir getan. (Foto: Henning Hraban Ramm / pixelio.de)

Der christliche Glaube ist mit Büchern und Buchstaben verbunden. Die Kirche, das sind große Reden und lange Predigten – oder?

Der Weg ist kurz zu Lippenbekenntnissen und Geschwafel. Das ist eine Gefahr. Gerade in den Zeiten der Wortfluten in den Medien, der Politik und der Kirche hören wir Wortgeklingel.

Doch Jesus Christus will das nicht. In der Bergpredigt sagt er: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen ,Herr, Herr!‘ in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21). Christus warnt uns vor frommen Phrasen. Gewiss, Worte müssen sein. Christen glauben an einen Gott, der redet. Seine Worte lesen wir in der Bibel. Der Glaube an diesen Gott soll diesen Worten Leben geben.


Der Prüfstein unseres Lebens


Taten sind gefragt. Unser Einsatz soll im Namen Gottes Tat-Sachen schaffen. Genau das wird der Prüfstein unseres Lebens und unserer Liebe sein. Denn am Ende der Weltgeschichte erklärt Christus: „Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben?“ (Matthäus 25,36-37). Christus wird sagen: Was einem anderen Menschen getan wurde, das habt ihr mir getan.

Gesegnete Zeit.
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