Worte zum Sonntag: "Trotz Datenkontrolle sorglos in den Tag"

(Foto: Konstantin Gastmann / pixelio.de)
Die Informationsgesell­schaft lebt von Daten­erfassung und Datenübermittlung. Doch dieser Datenaustausch versetzt viele in Angst. Mit jedem Telefongespräch, jeder Kontobewegung und jeder E-Mail hinterlassen wir ­Spuren, die andere ­regis­trieren. Plätze werden von Videokameras überwacht.

Wer sammelt und nutzt diese Informationen? Die Vorstellung ist unheimlich, dass jemand unsere Wege und Gewohnheiten kennt. Gott kennt sogar unsere Worte und ­Gedanken. So heißt es im Psalm 139:

„Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüßtest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

Gott ist überall und immer schon da, wo wir erst noch hinreisen: Selbst am Ende der Welt wartet er auf uns. Aber das ist eine gute Nachricht: Gott ist nicht unser Feind. Er verfolgt uns nicht, um uns zu zerstören. Er will halten und helfen. In Jesus wurde er Mensch und unser Erlöser. Er hat den Hass der Welt und die Last der Sünde getragen. Gut, dass er mich kennt. So kann ich ohne Sorge in den neuen Tag gehen.

Gesegnete Zeit.
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Joachim Kerst aus Erfurt | 07.07.2017 | 18:21  
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