Worte zum Sonntag: "Übermut tut selten gut"

Demutshaltung. (Foto: S. Hofschläger/pixelio.de)
Demut, Sanftmut, Langmut, Edelmut. Unsere Sprache kennt viele Worte mit Mut. Doch es gibt auch eine mutwillige Überschätzung eigener Möglichkeiten oder gar das boshafte Übertreten von Ordnungen. "Übermut tut selten gut", sagt der Volksmund. Eine klare Ansage Übermut schadet.

Übermütige gefährden sich und andere. Die Bibel erzählt uns aus dem Leben von König David diese Geschichte: David hatte sich für die hübsche Nachbarin Bathseba begeistert. Als König hatte er sie in den Palast und ins Schlafzimmer bestellt und beschlafen und später den Ehemann töten lassen. Der König hatte nicht nur über die Stränge geschlagen, sondern sich übermütig in große Schuld verstrickt.

Der Prophet Nathan sprach ihn daraufhin an und legte den Finger in die Wunde. Der König erschrak. Und als er aus dem Nebel seiner Taten erwachte, erkannte er seine Schuld. Er hatte schwer gesündigt - vor Menschen und vor Gott. Das war ihm plötzlich klar geworden. Und so bekannte er seine Sünde und bat Gott um Vergebung. "Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben." (Psalm 32,5).

Der König beweist Mut. Er stellt sich zu seinem Tun, er beugt sich vor Gott und erfährt Vergebung. Übermut führt ins Abseits. Demut führt zum Leben.

Gesegnete Zeit.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
5.081
Joachim Kerst aus Erfurt | 08.05.2016 | 09:36  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige