Worte zum Sonntag: "Von der Jungfrau zur Gottesmutter"

(Foto: Steffen Weiß)
Noch wenige Tage bis Weihnachten. Nicht nur Kinder schauen erwartungsvoll auf die Festtage. Da sind Geschenke in Aussicht, die romantische Stimmung in Stuben und Kirchen. Dort finden sich neben dem Adventsstern oft eine Krippe mit den bekannten Figuren der biblischen Geschichte. Ob moderne Keramik oder traditionelle Holzschnitzerei, es sind die gleichen Gestalten. Die Hirten, die Weisen aus dem Morgenland, das Christkind und dicht dabei Josef und Maria.

Von Josef lesen wir wenig in der Bibel. Er hat den wichtigsten Auftritt seines Lebens im Zusammenhang mit der Geschichte aus Bethlehem. Und Maria? Sie ist einerseits das stille jüdische Mädchen, die von Gott erwählte Jungfrau aus dem einfachen Volk. Andererseits wurde sie gerade deshalb zur Gottesmutter mit ungezählten Darstellungen in Bildern und in der Musik.

Weltbekannt das "Ave Maria" in vielen Kompositionen. "Ave Maria, gratia plena, Dominus tecum - gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir." Sie brachte den Heiland zur Welt, der ein Mensch war wie wir und zugleich der göttliche Retter ist. Ein Wunder und ein Geheimnis zugleich, das wir Weihnachten neu bedenken und feiern. Maria jubelt in einem Lobgesang: "Der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten." (Lukas 1,49+50).

Gesegnete Zeit.
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