Worte zum Sonntag: "Weg des Staunens beginnt im Frühling"

Foto: Thomas Gräser
Wird sich der Winter nochmals melden? Oder war das alles, was die kalte Jahreszeit zu bieten hatte? In seltener Pracht sind die Schneeglöckchen vor dem Haus erblüht.

Wissenschaftlich können wir das alles erklären, dennoch bleibt es für mich ein Wunder. Da ruhen versteckt im Boden die Blumenzwiebeln. Im vergangenen Sommer haben sie Kräfte gesammelt, dann Frost und Feuchtigkeit getrotzt, um nun Blätter und Blüten zu treiben. Das Leben triumphiert. Ein Dichter hat uns in der Bibel seine Gedanken und Gefühle hinterlassen. Er schwärmt vom Frühling: "Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei und dahin. Die Blumen sind aufgegangen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lande. Der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blüten." (Hoheslied 2,11-13).

Im Orient sind es Feigenbaum und Anemonen, die den Frühling anzeigen. In unseren Breiten sind es Schneeglöckchen und Krokusse. Wir Menschen freuen uns auf Sonne und Wärme, auf Düfte und Farben. Lassen wir uns auch in diesem Jahr überraschen von der Fülle der Schöpfung und dem Schöpfer. Gott will das Leben, auch unser Leben. Lassen wir uns neu auf dieses Wunder ein und begeben uns auf den Weg des Staunens. Und noch eines: Auch Frostnächte und spätes Schneetreiben werden den Frühling nicht aufhalten.

Gesegnete Zeit.
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