Worte zum Sonntag: "Willkommen, Himmelfahrt!"

Für viele ist er ein willkommener Feiertag. Vierzig Tage nach Ostern, immer an einem Donnerstag, lädt er zum Kurzurlaub ein. Es ist "Christi Himmelfahrt".

Ein kaum verständlicher Name für ein wichtiges Ereignis. Christus ist nicht in den Tiefen des Weltraums verschwunden. Er hat sich nicht von dieser Erde verabschiedet. Der auferstandene Christus tritt seine Herrschaft an. Er hat die Regierung übernommen und sitzt so gesehen nun ganz oben. Er ließ uns nicht im Stich. "Himmelfahrt" bedeutet das Gegenteil: Christus kommt uns so nahe wie der Himmel über uns. Der Himmel beginnt direkt vor der Haustür, oder? Berührt er nicht die Erde? Sind wir beim Spaziergang am Himmelfahrtstag nicht selbst schon im Himmel unterwegs?

Jesus Christus ist für unsere Augen nicht sichtbar, die uns umgebende Luft sehen wir nicht. Sie ist einfach da und Christus auch. Die Luft ist uns näher als Jacke, Hose und Rock. Auf dem Marktplatz in Athen sprach der Apostel Paulus zu den gelehrten Griechen. Angesichts der toten Götterbilder und steinernen Statuen verkündigte er den lebendigen Christus: "Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir." (Apg 17,27- 28). Wie die lebenserhaltende Luft uns durchflutet, will Christus in unserem Leben wirken. Das sagt uns jeder Luftzug. Deshalb: kräftig durchatmen!

Gesegnete Zeit.
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