Worte zum Sonntag: "Wir geben, weil andere Hilfe brauchen"

Die dritte Kerze auf dem Adventskranz brennt. Lichterketten und Lampen lassen es hell werden. So hell, dass wir die Gesichter der Menschen neben uns sehen und neben uns Menschen sehen, die schnell übersehen werden. Das Gerede von der "Ellenbogen- Gesellschaft" macht oft die Runde. Doch viele Menschen spenden mehrfach und helfen gerne. In der Vorweihnachtszeit können christliche und humanitäre Hilfsvereine gut Spenden sammeln. Geld, das für andere im wahrsten Sinne des Wortes notwendig ist, weil es deren Not wendet.

Es ist gut, wenn wir in diesen Tagen einen Rundblick wagen. Es hilft einem selbst, von eigenen Sorgen weg und zu anderen Menschen hinzuschauen. Wer einen Kühlschrank voller Nahrung, einen Zugang zu sauberem Wasser und ein festes Dach über dem Kopf hat, ist reicher als der Großteil der Weltbevölkerung.

"Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen." (Lukas 6,38). Wir sollen nicht geben, um ein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Wir wollen nicht geben, um mehr einzunehmen. Wir geben, weil andere unsere Hilfe brauchen. Und Gott wird uns reichen, was uns hilft. Das ist die gute Nachricht im Advent. Jede Kerze kann uns das sagen, damit uns ein Licht aufgeht.

Gesegnete Zeit.
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