Worte zum Sonntag: Zuversicht

Die Tage und Wochen, die vor uns liegen, sind Zeiten wie im Nebel. Was wird morgen und übermorgen geschehen? Manchmal ahnen wir, was kommt. Aber wir wissen es nicht genau. Keiner ist vor Überraschungen sicher. "Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt", erklärt der Volksmund. Die Zukunft ist uns verborgen. Was wirklich auf uns zukommt, bleibt geheim, bis es da ist. Erst dann wird klar: Packen wir’s oder packt es uns? Mancher fragt: Hilfe, wer hilft mir?

"Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht", schreibt der Dichter von Psalm 121. Hier schaut einer in die Zukunft und blickt nach oben. Er verlässt sich auf Gottes Hilfe und begibt sich in Gottes Hand. Das ist kein klägliches Einknicken vor den Problemen. Der Psalmdichter drückt sich nicht vor dem Leben. Aber er schaut durch den Nebel der Zeit und rechnet mit Gott. Gott ist da. Er hilft angesichts unserer Unsicherheiten und Ängste. Er verschläft die Zeit nicht. Er bietet Schutz bei Tag und Nacht. Es gibt keine Zeit ohne Gott. "Der Herr behütet dich", heißt es an vier Stellen in diesem Psalm. Ein Hinweis auf alle vier Himmelsrichtungen? Es gibt keinen Ort ohne Gott. Er ist der Hüter des Lebens bis heute. Er hat den Hut auf. Wirklich - auch in Ihrem Leben? Genau das ist die persönliche Frage des Glaubens.

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