Brache wird Paradies

Das bunt gemischte Trüppchen hat an diesem Nachmittag einiges zu tun: Die eine baut an der Kräuterspirale, die nächste gießt die Kürbisse. Der Spinat braucht noch ein wenig Zeit, dafür sind die Radieschen reif...

Auf der einstigen Brachfläche kurz vor dem Nordbahnhof (Eingang von der Metallstraße aus) entsteht in diesen Wochen auf 1400 Quadratmetern ein großer Garten. Die Transition Town Initiative Erfurt und der Verein odo wollen auf dem von den Malzwerken gemieteten Gelände Obst und Gemüse anbauen. So wird hier neuer, bislang ungenutzter Lebensraum geschaffen. Wie auch anderswo, inzwischen gibt es die Transition-Town-Bewegung in rund 300 Städten.

Auf den ökologischen Anbau legen die Hobby-Gärtner hier besonderen Wert, auch bevorzugen sie bewährte, lokale Sorten.Vor allem aber soll ihr Paradies (so nennen sie das Projekt) zu einem interkulturellen Garten werden, erklärt Birgit Lense von Transition Town. Ein Ort der Begegnungen. Bald schon soll es erste Aktionen geben. Wer sich einbringen möchte, kann das gern tun und vorbeischauen, auch ohne Mitglied zu sein: Zum Kennenlernen und zum Plaudern, zur Arbeit im Garten oder an den kleinen Rückzugsmöglichkeiten - jeder tut das, worauf er Lust hat und was er am besten kann. Gemeinsam mit Gleichgesinnten.

OFFIZIELLE ERÖFFNUNG:
Die offizielle Eröffnung des „Paradieses“ ist am Sonntag, 10. Juni, 10 bis 18 Uhr. Interessierte sind gern gesehen. Anosnsten ist immer samstags ab 11 und dienstags ab 16.30 Uhr ist geöffnet.
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