Die Spargelaison hat begonnen

Das ist der Spargel vom angegebenen Rezept
 
Spargelsuppe mit Mettklöppschen
Gemüsespargel oder Gemeiner Spargel, ist eine von ca. 220 Arten aus der Gattung Spargel. Umgangssprachlich wird er meist kurz, Spargel, genannt. Gegessen werden bei uns die jungen Triebe.
Sein Anbaugebiet ist weltweit, in meist warmen und gemäßigten Regionen, unter anderen im Mittelmeergebiet, als Herkunftsland des Wilden Spargels.
Man unterscheidet den kultvierten Spargel, zwischen Weiß- oder Bleichspargel und den Grünspargel. Beim Weiß- oder auch Bleichspargel, werden die jungen Sprossachsen geerntet, bevor sie aus der Erde sprießen. Diese Spargeltriebe werden bei uns, je nach Region, von März bis 24. Juni geerntet und sind als Gemüse begehrt und beliebt, obwohl er sehr aufwendig in der Bearbeitung des Heranziehen ist und auch entsprechend teuer. Bei uns in der Region wird meist der Bleichspargel gegessen. Aber mittlerweile setzt sich auch wieder der Grünspargel durch und wird immer beliebter.
Oft werden Beide miteinander kombiniert, in Salaten, mit anderen Gemüsen und Früchten. Sehr beliebt ist hier die Erdbeere, welche ebenfalls in der Spargelsaison wächst.
Ich möchte gern ein Rezept präsentieren, für ein Spargelgericht und zwar Spargel mal ganz anders, ein frisches Frühjahrsgericht, mit Wildkräutern der Saison. Schließlich bin ich doch Kräuterfrau.

Spargel mit Kräuterkruste


Zutaten:

4 Stangen Spargel, mitteldicken Bleichspargel oder anderen

3 Handvoll Giersch, frischen, jungen

8 Blätter Bärlauch

1/2 Handvoll Kerbel

1 Handvoll Vogelmiere, frische, saftige, junge

125 g Butter

1 EL Semmelbrösel

Salz und Pfeffer

Wasser, nach Bedarf

1 Prise Zucker




Zubereitung:

Den frischen Spargel schälen und mit Wasser bedeckt, welches gesalzen und die Prise Zucker zugegeben wurde, weich kochen, so ca. 10 Minuten. An das Wasser gibt man Butter oder kann auch Milch nehmen.

Alle Kräuter und Wildkräuter waschen, wenn nötig putzen und trocken schleudern. Bei der Vogelmiere die Wurzeln entfernen. Dann die Kräuter in heißer Butter anschwenken, nicht braten. Salzen und pfeffern und die Semmelbrösel mit daran geben. Die können aber auch weggelassen werden. Alles schön auf den Teller anrichten und die Kräuter über den Spargel verteilen.
Wer es fettarmer und gesünder mag, nimmt bei der Buttermenge weniger oder Öl.
Dazu reicht man Salzkartoffel, wenn möglich Frühkartoffeln.

Wer ohne Fleisch nicht auskommt, kann noch ein Putenschnitzel dazu braten. Ist aber nicht unbedingt nötig, da das Gericht schon so super schmeckt.






Ich muss noch erwähnen, wer erhöhte Harnsäurewerte aufweist, sollte lieber den Spargel meiden, denn er kann leider auch einen Gichtanfall auslösen.
Der Spargel hat große Mengen an Purinen und wird im Körper zu Harnsäure umgewandelt.
Also beim Arzt nachfragen, und es betrifft nicht nur den Spargel.
Die zweite negative Seite des Spargels ist, dass er einen strengen Uringeruch nach dem Verzehr auslöst. Also nicht wundern. Durch die Spaltung einer schwefelhaltigen Verbindung, welches durch ein Enzym in der Asparagussäure eingeschlossenen ist, wird der unangenehmen Geruch frei gesetzt.
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9 Kommentare
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Karin Jordanland aus Artern | 21.04.2016 | 08:10  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 21.04.2016 | 08:36  
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Siegfried Langenberg aus Sömmerda | 21.04.2016 | 10:01  
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Renate Jung aus Erfurt | 21.04.2016 | 11:37  
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Renate Jung aus Erfurt | 21.04.2016 | 11:58  
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Petra Wolf aus Gotha | 21.04.2016 | 15:06  
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Renate Jung aus Erfurt | 21.04.2016 | 21:56  
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Tobias Schindegger aus Gotha | 04.05.2016 | 13:21  
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Renate Jung aus Erfurt | 04.05.2016 | 17:53  
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