NABU und LBV rufen zur großen Vogel-Zählung vom 11. bis 13. Mai auf - "Stunde der Gartenvögel"

Kleiber bei der Winterfütterung
 
Hausrotschwanz
Wie viele Vögel leben in unseren Gärten?

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – NABU-Partner in Bayern – rufen vom 11. bis 13. Mai Naturfreunde in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.
„Mit der 'Stunde der Gartenvögel' erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse zur Situation der Vögel in Deutschland. Wir laden ein, diese spannende Welt der Vögel vor der eigenen Haustür zu erforschen“, sagte NABU-Vogelexperte Marc Süsser. In diesem Jahr findet die „Stunde der Gartenvögel“ bereits zum achten Mal statt.

Das Aktionswochenende folgt dem Prinzip der Forschung für Jedermann: Möglichst viele Menschen beobachten selbst, tragen die Beobachtungen zusammen und erstellen so eine umfassende Datensammlung.
Je mehr Menschen daran teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. Im vergangenen Jahr meldeten insgesamt 43.000 Vogelfreunde Beobachtungen von fast einer Million Vögeln.

In diesem Frühjahr versprechen sich NABU und LBV vor allem wichtige Hinweise zur Entwicklung der „Allerweltsvögel“ in Städten und Dörfern. So wurden im vergangenen Jahr auffallend wenige Amseln gemeldet.

Auch bei der „Stunde der Wintervögel“ im Januar 2012 hielten viele Vogelfreunde vergeblich Ausschau nach Amseln: In manchen Regionen wurde ein Verlust von bis zu 70 Prozent registriert. Der drastische Rückgang könnte auf eine neuartige Krankheit, das tropische Usutu-Virus, zurückzuführen sein. Mit der Stunde der Wintervögel wurde erstmals das gesamte Ausmaß des Virus sichtbar. „Wie sich die Entwicklung bei den Amseln in diesem Jahr fortsetzt, erwarten wir mit Spannung“, so Ornithologe Süsser. Mit der nötigen Portion Glück ließen sich am zweiten Mai-Wochenende auch die letzten Rückkehrer aus ihren Winterquartieren, wie der Mauersegler oder Gartenrotschwanz, beobachten.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Platz aus notieren die Teilnehmer von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die sie im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachten können.
Diese Zahlen melden sie per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder einfach per Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de und (in Bayern) www.lbv.de.

Unmittelbar nach der Eingabe werden die Daten auf interaktiven Karten online dargestellt. Auch die Ergebnisse der Vorjahre sind so abrufbar. Den Teilnehmern winken attraktive Preise, unter anderem eine vogelkundliche Reise ins Havelland. Spezielle Kenntnisse sind nicht erforderlich, Meldeschluss ist der 21. Mai.

(Auszüge vom NABU-Pressedienst)

Viele weitere Hinweise gibt es auch auf den Internetseiten des NABU-Thüringen:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederga...
Beim Online-Vogelführer können viele Vogelarten sicher bestimmt werden:
http://www.nabu.de/naturerleben/onlinevogelfuehrer...

Wer ein Fernglas zur Hand hat, sollte es nutzen, es ist eine gute Hilfe.
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14 Kommentare
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Gerald Kohl aus Erfurt | 04.05.2012 | 19:20  
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 04.05.2012 | 20:08  
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Renate Jung aus Erfurt | 04.05.2012 | 20:10  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 04.05.2012 | 22:10  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 05.05.2012 | 12:06  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 05.05.2012 | 15:34  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 05.05.2012 | 20:22  
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Renate Jung aus Erfurt | 06.05.2012 | 00:47  
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 06.05.2012 | 15:12  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 06.05.2012 | 19:38  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 06.05.2012 | 20:09  
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