Schatzsuche: Beim Geocachen stürzt man sich ins Abenteuer

Ein Schiff, eine tapfere Crew und eine Karte benötigten Abenteurer vor langer Zeit, um einen versteckten Schatz zu erbeuten. Sie mussten sich durch die sieben Meere kämpfen, durch tiefe Wälder vordringen und Rätsel lösen, um schlussendlich das Gold in Händen zu halten.
Was damals mit vielen Hindernissen und großem Risiko verbunden war, bleibt heute keinem mehr vorenthalten: „Geocaching“ heißt das moderne Phänomen, das von vielen auf der ganzen Welt praktiziert wird: Jeder kann zum Schatzsucher oder -verstecker werden! Dazu wird weder eine Crew noch ein Schiff benötigt, sondern lediglich ein GPS-fähiges Gerät, wie ein modernes Handy. Außerdem die Koordinaten des auserwählten Versteckes, die auf diversen Homepages im Web gefunden werden können.
Weiterhin gehören in den Rucksack des Abenteurers ein Stift, um sich in das Logbuch im Behälter einzutragen und ein kleiner Gegenstand, der gegen den gefundenen Schatz getauscht wird, damit der nächste Schatzsucher keine leere Truhe findet! In Erfurt gibt es rund 1000 markierte Schätze, manche mitten in der Stadt, andere
in Wäldern, Mauern oder unter Wasser. Eine dieser Koordinaten führt auf den Roten Berg. Mit dem Kompass in der Hand und den notierten Koordinaten, landet man an einer kleinen alten Brücke, umgeben von riesigen Rohren, abseits vom menschlichen Geschehen. Hier schien ein Schatz versteckt zu
sein, doch weder unter den Rohren, in den Gebüschen noch unter der Brücke war er aufzufinden. Geocaches sind zwar so versteckt, dass man sie auf Anhieb nicht sehen kann, aber auffindbar sind sie trotzdem. Da in der Nähe der
Rohre Bauarbeiten durchgeführt wurden, schien der Schatz unter den Erdmassen auf ewig verschollen zu sein.
Doch das ist die Ausnahme. Die meisten Schätze werden gefunden oder zur Not durch neue ersetzt. Das Geocachen bietet eine wunderbare Gelegenheit,
kleine Abenteuer im Alltag zu meistern, raus in die Wildnis zu gelangen und, auch wenn es manchmal schwerer, manchmal unmöglich ist, gibt es irgendwann
diesen magischen Augenblick, in dem man einen Schatz erbeutet.
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3 Kommentare
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Susanne Hahn aus Erfurt | 23.05.2012 | 11:01  
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Mariett Demirelli aus Erfurt | 23.05.2012 | 22:52  
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Susanne Hahn aus Erfurt | 24.05.2012 | 08:30  
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