Wanderputt - Hitze, Berge, Wald, Josephskreuz und abends glücklich

    Südharz: Josephskreuz |

Der Harz rufte wieder und Stefan und ich konnten nicht widerstehen - wir mussten loswandern.


Die Tour startet an dem Parkplatz in der Ortsmitte von Straßberg (gegenüber der Bergschänke). Von der Einfahrt wenden wir uns nach links, kreuzen die Hauptstraße und biegen gleich rechts in die Straße Am Anger ein.

An der gleich folgenden Gabelung rechts, an der nächsten weiter geradeaus, kurz vor dem Ortsausgang dann geschotterter Weg halb links. Wir wandern nun auf dem Poetenweg, der als grasiger Pfad ansteigend den Ort verlässt. Kurz vor dem Wald teilt er sich in die untere und obere Variante. Wir wählen letztere und gehen an der Gabelung kurz vor dem Wald geradeaus weiter ansteigend, oben an der Hochweide rechts in den Wald. Wir wandern nun auf einem stillen „Höhenweg“ über dem Rödelbachtal. An der Gabelung in der Rechtskurve halten wir uns auf dem rechten Zweig, die Höhe haltend.

An der T-Gabelung schließlich geht es rechts bergab, unten auf Asphalt dann in die Rödelbach-Aue. Wir passieren den Heiligenberger Stollen, einen Wasserlösungsstollen des alten Bergbaus, aus dem erfrischendes Quellwasser sprudelt. Wenig später passieren wir den Anfang des 18. Jh. angelegten Malinius-Teich.

Hinter der Rechtsbiegung des Tals dann links ab auf geschottertem Weg, an der gleich folgenden Gabelung geradeaus auf dem linken Zweig. Uns empfängt ein wunderschöner Auenwald, ein kurzer Anstieg führt hinauf zur Dammkrone des 1724 angelegten Frankenteichs, an dem wir geradeaus weiter entlang gehen.

Der grasige Uferpfad erreicht schließlich einen geschotterter Fahrweg, der uns nach rechts auf die andere Talseite führt. Dort biegen wir hinter der Steinbrücke links auf einen grasigen Weg ab, der durch den weiten Wiesenplan sacht zum Wald hin ansteigt. Eingangs des Waldes überqueren wir den Schindelbrücher Kunstgraben am Silberkopf und folgen 100 m weiter kurz einem geschotterten Forstfahrweg nach links. Rund 200 m weiter biegt rechts ein Waldweg ab, auf dem wir die Landstraße erreichen. Wir folgen ihr kurz zum Hotel und Restaurant Forsthaus Auerberg, wo die L 235 in die L 236 mündet. Diese überqueren wir an der Verkehrsinsel und sehen halblinks neben dem Imbiss schon den Pfad in den Wald eintauchen, der uns nun auf den Auerberg führen wird.

Ein Forstfahrweg wird noch gekreuzt, dann wird es langsam ernst. Ein steiler Anstieg baut sich vor uns auf - aber keine Angst, er ist kürzer als befürchtet, endet auf einem sachten Hangweg, dem wir nach links folgen und dann liegt auch schon das Josephskreuz auf dem Gipfel des Auerberges vor uns. ### Info

Für den Weiterweg gilt: Noch vor dem ganzen Areal biegt unser Weiterweg links ab, Markierung grüner Balken Richtung Schwenda u.a., der an der gleich folgenden Gabelung im Wald auf dem linken Zweig bergab führt.

Achtung: Es werden beim Abstieg zwei Forstfahrwege gekreuzt, an der dritten Wegekreuzung nach rund °800 m dann zweigt unser Weiterweg an einer kleinen Waldwiese links ab, weiter grüner Balken. Wir wandern nun auf einem wenig begangenen Pfad durch den Wald, kreuzen den Bach, der Pfad ist nun z.T. verwachsen und nur noch schwach erkennbar, an einer fast astlosen hohen Buche geradeaus. Wir kreuzen den Bach nochmals (bei Hochwasser könnte es nasse Füße geben), dahinter führt der grüner Balken durch Fichtenwald bergan, hinter dem Fichtenstreifen links.

Wir steigen nun durch lichten Buchenwald sacht bergan. Ausgangs des Waldes gehen wir nach links entlang des Wiesenplans. Oben kreuzen wir die Straße und folgen dem geschotterten Forstfahrweg halb links, in der Kurve dann nach rechts.

An der Wegekreuzung nach # m geht es links leicht bergab weiter, nun unmarkiert. Nach rund 500 m geht es auf gleichfalls geschottertem Forstfahrweg rechts leicht bergab. Nochmal wir eine Landstraße gekreuzt. Wir marschieren weiter an Abzweigen geradeaus, in der Linkskurve gehen wir geradeaus auf grob geschottertem Weg weiter.

500 m weiter dann links, an den nächsten Abzweigen für rund 1 km geradeaus. An einem großen Wegedreieck liegt links etwas verdeckt ein etwas wackliger Rastplatz, der nach dem langen Hatscher willkommen sein dürfte. - Wir marschieren auch hier weiter geradeaus.

Rund °700 m weiter erreichen wir die große Hangwiese der Wüstung Hammerbach. Eine beeindruckende Solitär°buche bezeichnet wohl den Standort der Kirche des 992 ersterwähnten Dorfes, das um 1495 wüst fiel. @Forstamt: Buche? wie alt?

An der T-Gabelung schließlich links leicht bergan, oben an der Gabelung rechter Zweig. Nach 150 m dann rechts auf einen schönen Waldweg, der schließlich auf einen geschotterten Forstfahrweg trifft, dem wir links hoch zur Landstraße folgen. Die wird gekreuzt, dann wandern wir auf einem grasigen Weg am Waldrand entlang mit grandiosem Ausblick bis hin zum Auerberg mit dem Josephkreuz.

Am Ende der Wiese geht es geradeaus auf etwas ruppigen Weg durch den Wald weiter. Wenn dieser Weg in der Rechtskurve steiler bergab führt, gehen wir weiter geradeaus auf ruppigem Pfad, Markierung roter Kreis steil bergab. Über einen Wiesenweg - links Rastplatz am einstigen Kalkofen - erreichen wir unten einen geschotterten Weg mit alten Lorenschienen (rechter Hand Stolleneingang des einstigen Bergbaus).

Wir gehen links weiter. Unser Rückweg führt an der Gabelung vor dem Gebäude der einstigen Radkammer des Bergwerksbetriebs rechts ins malerische Glasebachtal (auf dem linken Zweig kann man hoch ins Museumsgelände der Grube # gehen). @ehemalige Lorenstrecke?

Ein herrlicher Weg führt durch die Hangwiesen, wir passieren oberhalb der im Tal liegenden Bärlochsmühle die Bärenlöcher mit dem Bärlochsgrabe, der als Teil des lokalen Energiegewinnungs Systems hier angelegt wurde. Hier stand vor 300 Jahren das Grabenwärterhaus. Wir gehen an Resten des Grabens entlang, schließlich rechts runter zur Straße und nach links in den Ort zurück zum Parkplatz von Straßeberg.




Tagebuch von Stefan


12:22 | Ankunft in Straßberg / Harzgerode / Harz.

12:40 | Abmarsch. Herrlicher Gang hoch über dem Rödelbachtal, später steil auf die Höhe.

15:25 | Auf der Josephshöhe nach steilem Anstieg; 6,5 km in 2,75 Std. - 207 Höhenmeter. Einkehr am Fuße des Kreuzes mit Erbsensuppe + 2 Weizenbier. Die Besteigung haben wir uns geschenkt. Den Multi auch, weil zu weit ab. Die Hitze setzt uns zu.

16:45 | Aufbruch.

19:00 | Pause an einem etwas wackligen Rastplatz. Wir sind beide doch ganz schön erschöpft. Nur Bella animiert uns immer noch - und das seit Stunden - zum Balli-Werfen.

19:25 | Weitermarsch.

21:00 | An der Grube vor Straßberg trennen sich unsere Wege. Thomas geht direkt in den Ort, ich will den Talweg noch gehen. Bella schaut Thomas traurig nach - und geht dann immer weit voraus, als ob sie ihn um den Hügel herum erwarten würde....

21:27 | Wieder am Parkplatz in Straßberg. - 21,2 km l

Thomas: "Mir kommt es wie gefühlte 30 km vor. Stefan hat die Zick-Zack-Wege nicht mit berechnet." :)
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2 Kommentare
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 25.06.2014 | 22:29  
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Harald Schnöde aus Apolda | 18.08.2014 | 19:09  
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