100 Jahre Internationaler Frauentag

100 Jahre Internationaler Frauentag
Das „Bündnis für soziale Gerechtigkeit - Gegen Rechtsextremismus“ wird Donnerstag, den 03.03.11 um 17 Uhr auf dem Erfurter Anger sich diesem Thema annehmen.
Rednerin ist Frau Ute Hinkeldein.
Zum Thema einige Informationen:
Mit der Revolution von 1848 gab es für eine gewisse Zeit bürgerliche Freiheiten. Eine günstige Zeit auch, um die Frauenemanzipation voranzutreiben. Frühe Frauenrechtlerinnen, wie Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt und Fanny Lewald wiesen den Weg, das Frauenwahlrecht, die Gleichheit von Mann und Frau im Beruf zu fordern die Zwangsheiraten zu verbieten. Wichtig war auch die Scheidung zuzulassen. Eine Jahrhundertfrau in der Friedensbewegung war Bertha von Suttner (1843-1914), die 1905 für ihre Leistungen den Friedensnobelpreis erhielt. Ihr Buch „Waffen nieder“ erschien 1889 und wurde ein Bestseller.
Ach in Erfurt gab es Frauen, die sich für die Rechte ihres Geschlechts einsetzten. Zu erwähnen ist hier Emma Ihrer und Prof. Dr. Anna Siemsen (1882-1952). Ihre Themen waren das Frauenwahlrecht, die soziale Situation der Frau und die Gleichstellung.
Clara Zetkin und Käte Duncker initiierten 1910 auf der Tagung der II. Fraueninternationalen in Kopenhagen für den 13. März 1911 den Internationalen Frauentag (ab 1921 dann 8. März).
Auch nach 100 Jahren können sich Frauen nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Viele Forderungen, die schon vor 100 Jahren aufgestellt wurden, müssen heute immer noch erkämpft werden; z.B.: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, Klärung der sozialen Frage alleinstehender Mütter, die HartzIV-abhängig sind und die Frage der gerechten Bildungschancen.
100 Jahre Frauentag ist also ein Tag, an dem wir in die Zukunft schauen sollten.
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