Anrainersorgen am Nonnenrain, Poller versperren die Durchfahrt

Die Poller des Anstoßes...
Erfurt: Topf und Söhne | Von Dr. G. Sommerfeld

Gewohnt waren es die Bewohner des Sorbenwegs, des Nonnenrains, der
Saalfelder- und der Klausenerstraße, mit ihren Fahrzeugen ihre Stellplätze nördlichen Sorbenweg zu erreichen, wenn die Einfahrt über die südliche Fahrbahn des Nonnenrains nicht möglich war.

Während der Umgestaltung um das Denkmal „Topf und Söhne“ haben sich die Erfurter Verkehrsplaner folgendes ausgedacht: Der Sorbenweg wird am Zusammentreffen mit dem Nonnenrain unterbrochen und der bis dato südliche Sorbenweg wird in Nonnenrain umgenannt.

An der „Biegestelle“ des Sorbenwegs wird zwar die Bordsteinkante des neu entstandenen Bürgersteigs abgesenkt, aber durch drei Poller wird den Bewohnern obiger Straßen eine zweite Zufahrtsmöglichkeit zu ihren Wohnungen versperrt! Seit fast einem Jahr protestieren betroffene Bewohner bei zuständigen Behörden! Die übereinstimmenden Antworten sind: Zur Vermeidung von zunehmendem Schleichverkehr durch die obigen Straßen wurde diese Variante gewählt und nur die Feuerwehr sei zum Überfahren berechtigt!

Unsererseits wurde mehrmals vorgeschlagen, die Beschilderung an der Einfahrt in den nach Süden führenden Nonnenrain zu ändern, die Antwort war jeweils eine Ablehnung, die Kraftfahrer würden das sowieso ignorieren! Mehr lesen sie auf WWW.meinAnzeiger.de

Am 4. Dezember habe ich bei einem Treffen mit dem Oberbürgermeister einen Antrag auf Beseitigung der drei Poller abgegeben, zusammen mit 135 Unterschriften, das waren 97,8 Prozent der Befragten, und dem obigen Vorschlag zur Veränderung der Beschilderung: 1. Die Poller verzögern einen etwa notwendigen Rettungseinsatz in unser Wohngebiet um wertvolle Sekunden. 2. Wir benötigen einen zweiten und stressfreien Zufahrtsweg in die Saalfelder- und Klausenerstraße und in den Nonnenrain. Und es könnte jeweils ein Umweg von mindestens 300 m gespart werden
Bis zum heutigen Tag, 27.03.11 gibt es keine offizielle Antwort vom OB.
Sich zufällig ergebende Gespräche deuten aber darauf hin, dass die Erfurter Verkehrsplaner kaum etwas ändern wollen!

Wir stellen fest: Bei der momentanen Beschilderung kann offenbar fast jeder Kraftfahrer durch diese Straßen fahren, dagegen aber müssen Lkw-Fahrer in die Geraer-Straße fahren und Kühlschränke, ... über einen Abhang in die Saalfelder-Straße tragen! (Das ist mir beim Sammeln der Unterschriften berichtet worden)

Da wir annehmen können, dass Verkehrsplanern die Bedeutung von Verkehrsschildern bewusst ist, fühlen wir uns reiner Willkür ausgesetzt.
In den ersten Februartagen 2011 wurde mir der 12. April als Gesprächstermin mit dem Oberbürgermeister gewährt.
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2 Kommentare
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Matthias Wendel aus Erfurt | 08.04.2011 | 19:30  
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Matthias Wendel aus Erfurt | 11.04.2011 | 16:14  
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