Flüchtlinge willkommen in Erfurt

Der Aktionskreis für Frieden e.V. startete seine Solidaritätskampagne anlässlich der Interkulturellen Woche der Integrationsbeauftragten der Stadt Erfurt, Frau Annuschka Abudalebi, zur traditionsreichen Donnerstagsdemo auf dem Erfurter Anger. Erinnern wir uns zum 70. Jahrestag zum Ende des II. Weltkrieges. Zum Schluss des Krieges im Sommer 1945 strömten 12 MillionenDeutsche Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den Sudenten und Böhmen in das westliche Deutschland. In kürzester Zeit und unter ärmlichsten Bedingungen musste das geschafft werden. Auch meine Mutter hatte kein zu Hause. Als Schwangere kam sie in das Hilfslazarett Tannenberg und ich durfte leben. Der Blick zurück sollte uns Kraft geben, den aktuellen Flüchtlingsstrom zu meistern. Hier sind Ideen und Aktivitäten gefragt.
In der Zeit vom 01.-03.10.15 zieht der Friedenswanderer Stefan Horwadt wieder durch Erfurt. Er hat sich ganz allein aufgemacht, zu mahnen, dass Deutschland weniger Krieg und mehr Frieden braucht. Recht hat er, denn wer so „dick“ im Rüstungsgeschäft verankert ist und seit 1990 pausenlos Kriege führen konnte, wie Deutschland, der sollte auch Flüchtlingen helfen können.
Und wir dürfen auch die Zukunft nicht vergessen, wir brauchen Jugend, Facharbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler. Das überalterte Deutschland schafft allein diese Aufgaben nicht.
Hinweisen möchte ich noch auf die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ von VVN-BdA, die bis zum 12.10.15 im Kreuzgang des Augustinerklosters zu Erfurt zu sehen ist. Elke Pudszuhn, Pfr. Karl Metzner und Josef Metze haben sich für diese Exposition, die die Ursachen von Rassismus hinterfragt, stark gemacht.
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