Hiroshima-Tag

In 60 deutschen Städten, darunter auch in Erfurt, fanden Gedenken statt. Ganz spontan stellte zu Beginn eine Jazz-Band aus Überlingen vom Bodensee im Stil des New Orleans Jazz ihr Können vor. „Bring them home, Mr. Obama“!, war das Anliegen von Ute Hinkeldein (Thür. Friedenskoordination). Sie wies darauf hin, Dass heute 17.000 Atomsprengköpfe auf unserem Planeten lagern. Sie haben eine 900.000 mal höhere Sprengkraft als die Hiroshima-Bombe. Jemand drückt versehentlich den Knopf und unser schöner Planet ist weg. Ein durchaus denkbares Szenario. Ute Hinkeldein verließt das Grußwort der Jugendlichen Annette Deistung aus Nordhausen, die uns ihre Symphatie bekundete. Weitere Redner waren Marianne Kröger (Bündnis für soziale Gerechtigkeit – gegen Rechtsradikalismus), Pfr. i.R. Karl Metzner und Ursel Kachel (AKF), Hanne Adams (Offene Arbeit der Ev. Kirchenkreises)und Rüdiger Bender (UNI Erfurt, theol. Fakultät/Förderkreis Topf und Söhne).
Inhaltlich wurde die Geschichte der Bombenherstellung und ihres Einsatzes, das Ringen um den Atomwaffenstopp, beginnend mit Albert Einsteins Aktivitäten und das Grußwort des Oberbürgermeisters von Hiroshima, Herr Matsui Kazumi, verlesen.
Die Gruppe Phönix-Singers bereicherte das Gedenken mit der Vielfalt ihrer Interpretationen. Sie nahmen uns mit auf eine musikalische Reise durch alle Länder, die die Atomwaffen abschaffen sollen. Es erklangen aber auch Lieder, wie „Die kleine weiße Friedenstaube“, We
shall over cam“ und „Die Gedanken sind frei“. Da wollte jeder mitsingen. Auch Nike Wagner blieb kurz stehen, obwohl sie zum Bahnhof wollte.
Rüdiger Bender stellte das Hiroshima-Nagasaki-Lied von Pete Seeger, dem Schöpfer des beliebten Liedes „We shall over cam“. Hintergründig wird darin im Stile W. Shakespeares nach dem „Sein oder nicht Sein“ des Lebens gefragt.
In diesem wunderbaren Sommer ist so vieles möglich.
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