Integration wird nicht funktionieren. Multi-Kulti ist gescheitert.

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Inspiriert durch den Artikel eines Mitstreiters möchte ich nun zu einer etwas realitätsbezogeneren Sichtweise anregen.
Vorneweg: Integration kann in zahlreichen Fällen selbstverständlich gelingen und ist vielfach auch positiv vollzogen worden. Die Masse allerdings kann, will und muss sich nicht integrieren. Ich möchte dies anhand der drei Verben ein wenig verdeutlichen.

1. kann nicht:

Menschen aus größtenteils völlig anderen Kulturkreisen sind entsprechend anders sozialisiert. Wer einen Hauch Ahnung von Erziehungsarbeit und Entwicklungspsychologie hat, der weiß, dass die primäre und sekundäre Sozialisation, bei der sich ein Individuum in die Kultur einbindet, in den ersten Lebensjahren quasi abgeschlossen ist. Oder anders: was Hänschen nicht lernt...

2. will nicht:

Wir Deutschen tun uns unheimlich schwer, die eigene nationale Identität zu wertschätzen. Wir reduziern uns immer wieder auf ein dunkles Kapitel unserer Geschichte. Wir leben in einem Land, in dem man mit der eigenen Fahne schon provoziert. Gleichzeitig haben wir es mit einer zuströmenden Kultur von vor Vaterlandsliebe und nationalem Ehrgefühl strotzenden Menschen zu tun. Wie können wir diesen Menschen eine "neue Identität" anbieten, wenn wir unsere eigene so sehr in Frage stellen bzw. negieren?

3. muss nicht:

Integration setzt immer voraus, dass die aufnehmende Gruppe bedeutend größer ist als der zu integrierende Part. Wer aber einen Blick auf die demographische Entwicklung unseres Landes wirft, der wird erkennen, dass in 20-30 Jahren eine aktuell sehr zahlenstarke Alterskohorte "wegfällt". Bei gleichbleibender Migrationsrate und dem Nachzug Nachzug hunderttausender Familienangehöriger werden die Voraussetzungen für Integration täglich unterminiert, bis Integration gänzlich obsolet wird. In Großstädten Westdeutschlands ist dies schon häufig der Fall. Wozu anpassen, wo es sich doch in Parallelgesellschaften viel besser lebt? Eine absolut nachvollziehbare Gesinnung. Ebenso wenig würde wohl niemand auf die Idee kommen, eine im Fall begriffene Aktie gegen eine steigende zu tauschen.

Im Übrigen war es, um den Bogen zur Überschrift zu schlagen, unsere Bundeskanzlerin, die im Jahre 2010 folgendes Zitat preisgab: "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!"

Gelungene Integration ist im Ganzen ein Märchen. Es wird uns vorgegaukelt, damit wir die Augen verschließen und die sukzessive Auflösung von Rechts- und Sozialstaat sowie des kulturellen Kapitals in Kauf nehmen. In Schweden und Frankreich geschieht es schon auf dramatische Weise.
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4 Kommentare
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 17.07.2017 | 11:18  
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Rene Casta aus Jena | 20.07.2017 | 22:25  
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Rene Casta aus Jena | 20.07.2017 | 22:26  
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Rainer Javik aus Erfurt | 21.07.2017 | 09:45  
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