Mitarbeiter des Milchhofes Erfurt lautstark im Warnstreik

Sie waren nicht zu überhören - die Mitarbeiter des Milchwerkes Erfurt
Erfurt: Leipziger Straße |

Punkt 7 Uhr gingen am Donnerstagmorgen in der Leipziger Straße die Lautsprecher an.

Lautstark schrien die Streikenden ihren Frust und Ihre Forderungen nach mehr Gehalt heraus. Einige Passanten blieben stehen. Einige schauten neugierig, andere eher ratlos. Einige Jugendlich unterhielten sich kichernd. Vielen Anwohnern dürfte es noch etwas zu früh gewesen sein, um sich mit ernsten Themen auseinanderzusetzen. Aber das soll eine Demonstration ja - stören.

Initiator der Demonstration war die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Geststätten NGG Thüringen. Laut einem Handzettel, den die Streikenden verteilten, blieb der Arbeitgeber, das Deutsche milchkontor (DMK) auch nach drei Verhandlungsrunden bei einem Angebot von 2,5 Prozent und einer Erhöhung der Betrieblichen Altersvorsorge von 23 Euro.

Das, so die Streikenden, bedeutet, dass die Beschäftigten in Erfurt von der Lohnentwicklung ihrer Schwesterwerke abgekoppelt werden sollen. Die Beschäftigten in Erfurt erhalten nach Angaben der NGG weniger Lohn als Mitarbeiter in vergleichbaren Betrieben im Konzern - obwohl die Produktion in Erfurt oftmals moderner und profitabler sei.
Weitere Informationen unter: www.ngg-thueringen.de

Daniel Dreckmann
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