Neues Domizil für Retter: Gefahrenschutzzentrum II entsteht

Der Rohbau steht
Erfurt: Gefahrenschutzzentrum II | Zehn Minuten darf es höchstens dauern, bis ein Rettungsfahrzeug von der Benachrichtigung an am Einsatzort ist. Für die Fahrzeuge der Rettungswache in der Puschkinstraße und die Feuerwehren auf dem Gelände an der Haarbergstraße gestaltet sich das mitunter wegen des Einfädelns in den Straßenverkehr etwas schwierig. Auch sind die Bedingungen dort nicht optimal, zudem sind beide Objekte nur gemietet.

Doch alles das wird sich ändern. Auf dem Gelände an der Ecke Haarbergstraße /
Wilhelm-Wolff-Straße entsteht Erfurts „Gefahrenschutzzentrum II“. Es wird mit seiner Fertigstellung die bislang in der Puschkinstraße ansässige Rettungswache mit sechs Fahrzeugen, die Feuerwache mit zehn Feuerwehr-Standplätzen, die Freiwillige Feuerwehr Melchendorf mit zwei Fahrzeugen und auch das Lager für allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz beherbergen.

Seit dem ersten Spatenstich im Oktober 2010 hat sich auf der Baustelle eine Menge getan, inzwischen lässt sich erahnen, wie das Objekt einmal aussehen wird. „Wir liegen wieder ganz im Rahmen der vorgegebenen Zeitschienen, obwohl die Bedingungen im vergangenen Winter uns oft zum Pausieren zwangen. Es war schon eine große Leistung der Bauleute, das alles wieder aufzuholen“, resümiert Karlheinz Siegl, Abteilungsleiter Hochbau beim Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung, bei einem Termin vor Ort.

Der Baukörper, bestehend aus dem Gebäude für die Rettungswache und für die Feuerwache und dem räumlich getrennten Lager sowie einem Innenhof für Übungszwecke, ist fertig. Er wartet nur noch auf die Verklinkerung, die auf das Frühjahr verschoben wurde. Die Dachdeckerarbeiten laufen auf Hochtouren, in den nächsten Tagen beginnt die Montage der Tore, auch die Fenster werden noch vor Winterbeginn eingesetzt.

„Das Ganze ist schon ein recht anspruchsvolles Objekt, insgesamt investiert die Stadt Erfurt hier, unterstützt durch Fördermittel, eine Summe von 12,5 Millionen Euro für die Sicherheit der Bürger“, erklärt Beigeordneter Dietrich Hagemann und ist froh, dass es von Beginn an von allen Stadtrats-Fraktionen Zustimmung für dieses Projekt gab.

Im selben Atemzug lobt er die ideale Lage des neuen, zweiten Gefahrenschutzzentrums, das den Südosten der Stadt deutlich aufwerte. Im Nu erreichen die Rettungsfahrzeuge durch die Nähe zu Ostumfahrung, Autobahnzubringer und andere breite Straßen die Einsatzorte. Das mühselige Herausfahren auf die stark frequentierte Haarbergstraße entfällt, eine Ampel regelt in der Wilhelm-Wolff-Straße die schnelle Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge. Außerdem verbessern sich die Bedingungen für die Retter selbst mit dem neuen Gefahrenschutzzentrum um ein Vielfaches, auch entfallen für die bisherigen Provisorien die Mietzahlungen.

Ende 2012 /Anfang 2013 soll das Zentrum seine Arbeit aufnehmen. Das Richtfest wird in gut drei Wochen sein, am 2. Dezember.
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