Suttner-Zitate

Sprüche und Zitate von Bertha von Suttner
herausgesucht von Ute Hinkeldein aus Anlass des 100. Todestages 2014

„Jedes gewaltsame Vorgehen ist ein Unsegen.
Gleichviel ob Sieg oder Niederlage – es wird immer offenbar werden, dass auf diesem Wege überhaupt keine dauerhaften Erfolge für die Menschheit zu erzielen sind.“
Bertha von Suttner und Peter Rossegger
aus dem Friedensappell an Großbritannien im Burenkrieg Oktober 1899.

„Die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des militärischen Abschreckungspotentials ist eine permanente Vergeudung produktiver Kräfte und Energien von der weiterhin lauernden Todesgefahr ganz abgesehen. Der bewaffnete Friede ist keine Wohltat.“
Meinung Bertha von Suttner gegen die Abschreckungsstrategie Alfred Nobels.

„Höchstes Ziel ist ein Staatenbund auf der Grundlage der Solidarität ihrer (Länder) Interessen.“
Aus der Resolution Bertha von Suttners auf dem Friedenskongress in Bern.
(Capper-Moneta-Suttner-Antrag)

„Das Gedächtnis der Menschen ist so furchtbar kurz.“
Bertha von Suttner zur Haltung der Bürger zum Krieg

„Der Zukunft gehört die Güte – vor allem gehört sie der Jugend.“
Widmung Bertha von Suttners auf Portraits von ihr, die aus Anlass der Verleihung des Friedensnobelpreises vergeben wurden 1905/1906.

„Mit von Wolkenhöhen herab gesandten Radiumstrahlenbündeln sind in ein paar Minuten feindliche Flotten und Heere zu vernichten, feindliche Städte zu zertrümmern … und kein Lebewesen wird zurückgelassen werden.“
Bertha von Suttner aus „Der Menschheit Hochgedanken“, 1912.
Ebenso in der Publikation „Die Barbarisierung der Luft“, 1913;
die Reaktion auf den Tripoliskrieg, in dem erstmals Bomben aus Flugzeugen abgeworfen wurden.

„Es ist eine Lust zu leben…und bedauerlich ist es schon, an der Lebensgrenze zu stehen.“
Bertha von Suttner Artikel in der „Neuen Freien Presse“, 1913.
Weiter führte sie aus:
„Es hat einmal ein letztes Autodafé (Glaubensgericht), einen letzten Sklavenmarkt, einen letzten Hexenprozess gegeben, so kann der Balkankrieg der letzte europäische Krieg gewesen sein.“

„Ich bin Mitglied der Flamme. Ich verlange nach Gotha überführt zu werden, meine Urne soll in die dortigen Urnenhalle. Ich verbiete … jegliche Einsegnung. Ich sterbe, wie ich gelebt habe, als überzeugte Freidenkerin.“
Aus dem Testament Bertha von Suttners, 1913.
Anmerkung: Die Kirche forderte die Einsargung. Die oppositionellen hingegen ließen sich im einzigen europäischen Krematorium in Gotha einäschern.
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