Verdi-Protest gegen Standortverlagerung

Protest-Tour bei der Telekom: Beschäftigte
demonstrieren gegen Standortverlagerungen

Erfurt, Telekom-Gebäude, J.-Gagarin-Ring 105, 11.55 Uhr bis 12.15 Uhr

Mit einer bundesweiten Aktion am Freitag, den 18. März, demonstrieren Belegschaft und Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegen die geplanten Standortverlagerungen bei der Deutschen Telekom. Die Proteste finden zeitgleich bundesweit an allen Standorten statt und werden unmittelbar in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie im Internet veröffentlicht.
„Damit machen die Beschäftigten der Telekom-Vertriebssparte deutlich, dass sie gemeinsam gegen Willkür und Unsinn der Standortverlagerungen
aufstehen“. Sie fordern „Standorte statt Irrwege“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Jetzt komme es darauf an, in den Verhand- lungen zum Interessensausgleich die Standortpolitik sozial auszugestalten.

Dazu gehörten zum Beispiel mehr kundennahe Vertriebs- und Servicebüros, eine wohnortnahe Beschäftigungs- und Standortsicherung, der verstärkte
Einsatz von Telearbeit sowie tarifliche Überleitungsregelungen zum standortbezogenen Personalausgleich innerhalb des Konzerns.
Die Telekom hatte im vergangenen Jahr ihre Pläne zu einer Konzentration der Standorte für den Geschäftskundenvertrieb sowie für die Betreuung der
IT-Infrastruktur bekannt gemacht. Davon betroffen sind nach ver.di-Schätzungen in Mitteldeutschland etwa 270 Beschäftigte mit ihren Familien.
Einen Höhepunkt bildet die bundesweite „Telekom-Protest-Tour“ am Freitag, den 18. März 2011 um 11.55 Uhr. Dabei werden die Beschäftigten mit selbst-
gemalten Ortsschildern, Flugblättern, Plakaten und dergleichen demonstrieren und ihre Aktionen in Kurz-Videos oder Fotos – etwa per Handy –
dokumentieren.
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